Unser Bürgerbegehren

Hier könnte die geplante Flüchtlingsunterkunft entstehen.
Wir treten dafür ein, dass die neue Flüchtlingsunterkunft an dieser Stelle entsteht.

Der Rat der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock hat in seiner Sitzung vom 19. März beschlossen, dass wegen der steigenden Flüchtlingszahlen im Ortsteil Liemke eine neue Flüchtlingsunterkunft entstehen soll. Diese Entscheidung ist nicht unumstritten, denn es gibt bei uns in der Stadt bessere Standorte – bei denen die geflüchteten Menschen zentraler und besser versorgt werden können.

Der ehemalige Campingplatz „In den Tannen“ wurde inzwischen von der Stadt gekauft. Im westlichen Teil, Nähe Föhrenweg, Pollhansfeld könnte jetzt eine zentrumsnahe Unterbringung der Geflüchteten erfolgen. Wir halten das im Sinne einer ernstgemeinten Integration für den richtigen Standort – der Ortsteil Liemke ist zu weit entfernt und bietet nicht die benötigte Infrastruktur.

Auf dem ehemaligen Campingplatz könnten die Menschen ihre Nahversorgung selbstständig erledigen. Das Rathaus, Einkaufsmöglichkeiten, die VHS, Deutschkurse, Jobcenter, Ärzte, Schulen und Kindergärten sind hier fußläufig erreichbar. Auch der Öffentliche Nahverkehr steht zur Verfügung!

Zusätzliche Kosten würden der Stadt dadurch nicht entstehen.
Bitte laden Sie sich hier unsere Unterschriftenliste herunter – sammeln Sie Unterschriften in Ihrer Nachbarschaft, wenn Sie auch der Meinung sind, dass die geflüchteten Menschen am neuen Standort „Campingplatz In den Tannen“ besser untergebracht und versorgt werden.

Wer darf unterschreiben? Alle deutschen Schloß Holte-Stukenbrocker (Hauptwohnung muss in der Stadt sein!), die das 16 (!) Lebensjahr vollendet haben! Stimmberechtigt sind auch EU-Mitglieder, die ihren ständigen Wohnsitz in Schloß Holte-Stukenbrock haben!

 

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Fremde

sind Freunde, die man noch nicht kennt.

Vielen Dank für den Besuch auf der Website der Flüchtlingshilfe Schloß Holte-Stukenbrock! Wir hoffen, dass Sie viele nützliche Informationen auf unserer Website finden. Wir laden Sie ein, sich unserem Engagement für und mit den hier angekommenen Flüchtlingen anzuschließen. Gern informieren wir Sie, um Ihr Bewusstsein für die Probleme der Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern zu steigern. Wir hoffen, Sie für eine Mitarbeit in einer der Arbeitsgruppen motivieren zu können. Jede Unterstützung ist herzlich willkommen.

Sprachschulung

Die Flüchtlingshilfe St. Johannes Baptist unterstützt mit Fördergeldern des Bistums Paderborn Sprachkurse der KBS Bielefeld und der ZFL Schloß Holte-Stukenbrock. Beireits sieben Sprachkurse sind gerade beendet. Auch in der Zeltstadt wurde Unterricht erteilt. Der Lernwille der Menschen ist enorm hoch.

Für Anfang März sind weitere Sprachkurse "Leben in Deutschland" geplant.

Dazu werden ab sofort Anmeldungen entgegengenommen. Tel. 01623719540 (Giesela Hörster).

 

 

Was uns bewegt ...

Klaudia Grunwald, 30, molekulare Biotechnologin
„Die Welt ist schlecht genug, da hat niemand das Recht sie schlechter zu machen.“

Leider reicht das in meinen Augen nicht aus. Wir sollten versuchen sie besser zu machen. Ich habe das Glück in einer Zeit und in einem Land zu leben, in dem weder meine Eltern noch ich einen Krieg erleben mussten. Uns geht es gut! Leider können das nur wenige Menschen von sich behaupten.

Momentan sind zahlreiche Menschen auf der Flucht; Sie haben Furchtbares erlebt, haben für uns wahrscheinlich unvorstellbare Risiken und weiteres Unheil auf sich genommen, um in Frieden leben zu können, bzw. ihren Kindern ein friedliches Leben zu ermöglichen. Wer bin ich, dass ich ihnen das nicht gewähre, bzw. ihnen dabei NICHT helfe?

Ja, es fehlt an allen Ecken und Enden an Infrastruktur und guter Kommunikation, aber genau da kann meiner Meinung jeder eingreifen und helfen. Wir alle wollen doch ein friedliches Miteinander, dazu gehört aber beim Zusammentreffen von verschiedenen Kulturen und Sprachen eine gute Kommunikation und zwar nicht nur auf verbaler Ebene sondern viel mehr auf kultureller Ebene. Daher ist es in meinen Augen so wichtig, dass wir die Menschen willkommen heißen und aufnehmen, so dass sie unsere Kultur und Sprache kennen lernen können, und wir auch ihre Kultur kennen- und verstehen lernen. Nur so können sie sich selber so schnell wie möglich eine eigene Existenzgrundlage schaffen.

„Hilf mir es selbst zu tun“ ist eine Grundlage von Montessori zur Erziehung von Kindern. Ich denke, wenn wir das schaffen, und es schaffen diese Menschen möglichst schnell in unsere Gemeinde zu integrieren, haben wir alle wahnsinnig viel davon.